Freitag, 30. November 2018

"Textile Jahresgaben" Kleppart, Paderborn 11.12.2018 // 19:30 Uhr




Kunstwerke unterschiedlicher Gattungen werden von Textilstudierenden der Universität Paderborn für Sie kuratiert und in einer Ausstellung zum Verkauf angeboten. Zur Eröffnung sprechen Katharina Otte und Lilli Prim.

Folgende 33 Künstlerinnen und Künstler stellen aus: Daniela Bergschneider, Michelle Brockmann, Elif Celik, Brigitte Dams, Barbara Dévény, Anna Feldhaus, Franziska Friese, Kathrin Graf, Volker Heisener, Björn Hermann, Harald Hofmann, Nee-le Hruby, Katharina Jahnke, Karl-Heinz Jeiter, Kathrin Philipp-Jeiter, Kirsten Kaiser, Ulrike Kessl, Simone Kesting, Saskia Krafft, Alexandra Kürtz, Lisa Runkehl, Marwa Abu Shaieer, Nada Abu Shaieer, Rebekka Rauschhardt, Ludwig Schilling, Claudia Schumacher, Marita Schäfers, Llaura Sünner, Mira Falke, Lisa Reichmann, Sonja Triphaus, Susanne Walter, Wiebke Wilms

Vernissage: Dienstag, 11.12.2018 um 19.30 Uhr

Öffnungszeiten:
Freitag, 14.12.18, 15 - 19:00 Uhr
Samstag, 15.12.18, 15 - 19:00 Uhr
Sonntag, 16.12.18, 12 - 16:00 Uhr
Donnerstag, 20.12.18, 15 - 19:00 Uhr

KLEPPART
Kleppergasse 10
33098 Paderborn

Mehr Information:
www.kleppart.de
facebook.com/kleppartpaderborn

Mittwoch, 28. November 2018

"Weil es Stoff ist", Elke Prieß, 15.12.2018 - 10.02.2018, Tuchmacher Museum Bramsche

Ausstellungseröffnung:
Freitag, 14.12.2018 um 19 Uhr


Textiles Material spielt in den Arbeiten der Bremer Künstlerin Elke Prieß eine zentrale Rolle. Sie malt, druckt, klebt, näht und stickt auf gebrauchten Stoffen. Das Drunter und Drüber von Farben, Fäden und Stoffen durchzieht ihr Schaffen. Tücher schwingen durch den Raum, gestickte Köpfe versammeln sich an der Wand, bedruckte Decken umhüllen Bücher. Unter dem Titel „Weil es Stoff ist“ werden vom 15. Dezember 2018 bis 10. Februar 2019 texile Arbeiten von Elke Prieß im Tuchmacher Museum Bramsche gezeigt.
Für Elke Prieß sind ihre Arbeiten immer eine Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung: „Im Übereinander und Nebeneinander verschiedener Techniken, versuche ich darzustellen, wie komplex Eindrücke sein können und was davon bleibt, wenn man darüber nachdenkt.“ Durch die Ausdruckskraft von Farben, Symbolen und Mustern reduziert sie komplexe Zusammenhänge. Eine weitere künstlerische Strategie ihrer Arbeiten sind vereinfachte, naive Darstellungen von Figuren und Alltagselementen sowie Zitate aus der Kulturgeschichte. „Dabei geht es mir immer um die Balance zwischen Abbild und reiner Form“, fasst Elke Prieß ihre künstlerischen Leitlinien zusammen.

Elke Prieß in selbstgedruckten Tüchern verschiedener Techniken, 2018 (Foto: Michael Dörfler) 


Elke Prieß arbeitet bewusst mit Alltagstextilien wie Tisch-, Geschirr- oder Kopftüchern: „Die Stoffe und Textilien haben ihre eigene Geschichte und sind damit schon inhaltlicher Bestandteil meiner Arbeiten.“ Welche Stoffe Elke Prieß als künstlerisches Material aussucht, hängt auch von ihrer haptischen Qualität ab: „Die sinnliche Komponente, die Möglichkeit der Bewegung sind wichtige Kriterien für meine Entscheidung“, beschreibt sie ihre Motive. Sie experimentiert mit unterschiedlichen Techniken vom Hochdruck bis zur Mehlbatik. Durch das Übersticken und Aufpolstern werden ihre Motive auch dreidimensional. 
In den letzten Jahren hat sich Elke Prieß intensiv der künstlerischen Erforschung von Ornamenten gewidmet. Reisen in die Türkei, nach Usbekistan und den Iran führten sie zur islamischen Kunst. Von dort brachte sie Textilien und Druckstöcke mit, die sie zu weiteren Arbeiten inspirierten.

Elke Prieß, Stickobjekt aus der Serie „Tuch“, 2017, 
Fotodruck, Stickerei, auf Baumwolle, Synthetikwatte, 25x35cm (Foto: Elke Prieß)

Elke Prieß betrachtet alle ihre Tätigkeiten, ob mit dem Skizzenbuch unterwegs in fremden Ländern, bei der Schatzsuche auf Flohmärkten, als Kunstvermittlerin oder bei der Arbeit in ihrem Atelier auf dem alten Marschenhof nördlich von Bremen, als künstlerischen Prozess. Sie hat an der Hochschule für Kunst in Bremen studiert, lebt und arbeitet seit 1985 als freie Künstlerin und Kunstvermittlerin in Bremen und Nordholz-Spieka.
Die Ausstellung „Weil es Stoff ist – Textile Arbeiten von Elke Prieß“ wird am Freitag, 14. Dezember, um 19 Uhr im Beisein der Künstlerin in der Kornmühle des Tuchmacher Museums Bramsche eröffnet. In Bramsche werden unter anderem eine riesige Collage aus blau gemusterten Stoffen, eine Serie von Stickobjekten und vielschichtig bedruckte Tücher zu sehen sein.

Mehr Informationen unter:

Montag, 5. November 2018

Gisela Reich, Stuttgart

*1954

Bei der Künstlerin Gisela Reich entstehen textile Wand- und Raumobjekte. Ausgangsmaterial für ihre Arbeiten sind Stoffe, die sie in endlosen Wiederholungen aneinander reiht. So entstehen organisch anmutende Reliefstrukturen aus Leinen- und Baumwollstoffen. 

Gisela Reich, In Hülle und Fülle, Textile Collage-Mischtechnik, 100x100 cm, 2018



Gisela Reich, Lichträume, Textile Collage-Mischtechnik, 33 x 37 x 12 cm, 2016


Viele Formen in Gisela Reichs Arbeiten lassen an Vorbilder aus der Natur denken, wie z. B. Muscheln, Wabenstrukturen und Kokons. Die Natur und deren immerwährender Kreislauf von Werden und Vergehen, bei dem nichts verloren geht, sondern sich nur wandelt, Inspirationsquelle von Gisela Reich ganz im Sinne von „Panta rhei“ – alles fließt.


Gisela Reich, Das weiße Rauschen, Textile Collage-Mischtechnik, oval 90 x 80 x 13 cm, 2014




Die Arbeit „Strömung“ ist Ausdruck davon. Jedes Werk hat seinen eigenen Rhythmus, von dessen Wirkung eine meditative Stimmung und Ruhe ausgeht. In überwiegend zurückhaltendem weiß erschafft die Künstlerin eine faszinierend lebendige Licht- und Schattenwirkung. Raum und Atmosphäre definieren sich immer wieder neu in den Objekten. Durch die Farbwahl ihrer Arbeiten gewinnt das Material an Bedeutung.



Gisela Reich, Strömung, Textile Collage-Mischtechnik, 120 x 90 cm, 2015

Gisela Reich, o. T., Textile Collage-Mischtechnik, Ø 35 x 8 cm, 2018




Mehr Informationen unter: 
www.giselareich.de

Montag, 15. Oktober 2018

"Fate, Destiny and Self - Determination", Line Dufour, 25.10. - 31.03.2019, Museum Tuch + Technik, Neumünster


Line Dufour, "Fate, Destiny and Self-Determination", Foto: Museum Tuch + Technik



"Fate, Destiny and Self - Determination"

Museum Tuch + Technik zeigt Installation der Kanadierin Line Dufour

Schicksal, Vorsehung und Selbstbestimmung: Die Installation „Fate, Destiny and Self - Determination“ besteht aus drei Teilen: zwei Wandteppichen, zwischen denen viele unregelmäßige Webstücke in verschiedenen Höhen positioniert frei im Raum zu schweben scheinen – als ob eine Tapisserie auseinanderreißt und wieder zusammenfindet. Das Besondere an dem Projekt: Die vielen einzelnen Formen wurden von Weberinnen und Webern aus aller Welt beigesteuert, bisher kamen 762 Formen aus 39 Ländern zusammen. 453 Personen haben das Projekt bis heute mitgestaltet. Und die Installation wächst, denn immer noch werden neue Einsendungen akzeptiert. Nach Stationen in Kanada, USA, China, Uruguay und Irland zeigt das Museum Tuch + Technik das Werk vom 26. Oktober bis 31. März 2019.


Line Dufour, "Fate, Destiny and Self-Determination", Foto: Museum Tuch + Technik

 
Organisiert wurde und wird die Installation von Line Dufour. Die Kanadierin hat sie 2013 entworfen, initiiert und das erste Hauptstück selbst gewebt. Es ist ein Beispiel für die gegenwärtige Tapisserie-Kunst, in der Weber und Designer ein und dieselbe Person sind. Das Abschluss-Stück hingegen wurde nach und nach von ganz unterschiedlichen Personen gewebt – vom Laien bis zum Profi. Es ist eine Referenz an die traditionelle Herstellung von Wandteppichen, in der viele Weber zugleich oder nacheinander an einem Teppich webten, mit dem künstlerischen Entwurf aber nicht befasst waren.


Line Dufour, "Fate, Destiny and Self-Determination", Foto: Museum Tuch + Technik


Als Absolventin des Ontario College für Kunst und Design, der Universität von Guelph und der Universität von Toronto hat Line Dufour an zahlreichen Ausstellungen vor allem in Nordamerika teilgenommen. Sie ist bekannt durch Vorträge, Publikationen und Workshops. Durch die finanzielle Unterstützung des Ontario Arts Council wurde das Projekt „Fate, Destiny and Self-Determination“ ermöglicht. Line Dufour dokumentiert ihre Arbeit auf ihrem Blog und bei facebook.




Museum Tuch+Technik

Kleinflecken 1
24534 Neumünster
 

Öffnungszeiten:
Di - Fr 9 bis 17 Uhr
Sa - So 10 bis 17 Uhr
Montags geschlossen

Mehr Informationen unter: